Dorothee Elmiger wurde 1985 in Wetzikon im Zürcher Oberland geboren und wuchs in Appenzell auf. Sie studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und verbrachte ein Semester am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit 2009 studiert sie Politikwissenschaft in Berlin. Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2010 erhielt sie den Kelag-Preis. Für «Einladung an die Waghalsigen» wurde Dorothee Elmiger mit dem aspekte-Literaturpreis 2010 für das beste deutschsprachige Prosadebüt ausgezeichnet.
Mittwoch, 19. Juni 2013, 19.30 Uhr
Eine Veranstaltung des SchreibLeseZentrums SLZ der EB Zürich und des Schreiblesezentrums der KME.
Eintritt frei.
Vortrag von Benjamin Wiederkehr, Interaction Designer mit den Schwerpunkten Datenvisualisierung und Interface Design
Vortragsreihe «Digitale Wirklichkeiten»
So wie die Datenbestände wachsen, wächst auch der Wunsch, aus ihnen Erkenntnisse zu gewinnen.Das verlangt nach neuen Wegen, um die enthaltenen Informationen zu untersuchen, zu überprüfen und zu kommunizieren. Die Visualisierung hat sich als eine höchst effiziente Methode etabliert, um solche Inhalte einprägsam zu vermitteln. Doch wie können mit Zahlen Geschichten erzählt werden? Mit praktischen Beispielen aus der Arbeit für seine Kunden (z.B. UNESCO oder WEF) zeigt Benjamin Wiederkehr den Prozess, bis eine ästhetische und wirkungsvolle Datenvisualisierung steht. Neben der Analyse des Bewährten und dem aktuell Machbaren wird Benjamin Wiederkehr auch vorausschauen und skizzieren, welche Möglichkeiten der Datenvisualisierung sich in Zukunft eröffnen.
Prof. Dr. Friedemann Mattern, Leiter Departement Informatik ETH Zürich
Vortragsreihe «Chance Weiterbildung»
Computer werden immer kleiner, billiger und raffinierter. Wohin führt diese Entwicklung? Friedemann Mattern beschäftigt sich mit dieser Frage an der ETH Zürich an vorderster Front. Er ist überzeugt, dass der technische Fortschritt ungebremst weitergeht. Da bald winzige Prozessoren in viele Alltagsgegenstände integriert werden, können gewöhnliche Dinge ihre Umgebung erfassen, sich über das mobile Internet austauschen und auf externe Informationsdienste zugreifen. Es entsteht ein «Internet der Dinge», das wir nutzen können, um mit der physischen Welt zu kommunizieren. Darüber und auch welche gewaltigen wirtschaftlichen und sozialen Folgen diese Entwicklung haben kann, spricht Friedemann Mattern in seinem Vortrag.
Der Faszination Afrikas kann sich Roger Nydegger, Theaterschaffender und Kursleiter der EB Zürich, nicht entziehen. Nach Theaterprojekten in Burkina Faso inszeniert er sein neuestes Stück mit zwei Familien – eine aus der Schweiz und eine aus Ouagadougou, Westafrika.
Premiere ist am Donnerstag, 13. Juni um 20 Uhr, Kulturfestival Afrika / Schwamendingen.
Das eindrückliche Filmporträt «Dieter's World» von Lia De Luca, ehemalige Teilnehmerin des Bildungsganges Video an der EB Zürich, feiert seine Premiere.
Die Loslösung vom Elternhaus geschieht normalerweise in der Jugendzeit. Nicht so bei Dieter. Der 62-jährige Mann ist körperlich und geistig behindert und löste sich – aus eigenem Willen – erst vor 4 Jahren von seiner Mutter. Kein einfacher Schritt für Mutter und Sohn, bleibt Dieter doch zeitlebens auf fremde Hilfe angewiesen.
Sonntag, 16. Juni 2013, 11.15 Uhr
Saal der Kirche St. Gallus
Dübendorfstrasse 60 in Schwamendingen
Jaipur, die Hauptstadt Rajasthans, hat es einfach, Besucher und Besucherinnen mit ihrer rosaroten Altstadt, ihren Palästen und dem heiteren und geschäftigen Treiben in den Basars zu verzaubern. Hinter dem Zauber verbirgt sich aber auch eine Reihe sozialer Probleme: 22,4 Prozent der Bewohner leben oft ohne feste Arbeit in Slums, und es gibt in Jaipur Tausende von Kindern, deren Zuhause die Strasse ist. Die Bilder der Fotografin Silvia Voser erzählen von Rajasthan und Jaipur. Sie erzählen von Menschen, die unter schwierigen Bedingungen ihr Leben in Würde gestalten. Sie erzählen vom Engagement der NGO TAABAR, die sich für Strassenkinder und Kinder aus unterprivilegierten Familien einsetzt. Sie erzählen vom fotografischen Projekt, das Silvia Voser mit ehemaligen Strassenkindern durchführte. Die Knaben lernten in einem Workshop den Umgang mit den aus der Schweiz mitgebrachten Kameras und fotografierten dann ihren Alltag. Ergänzend haben Knaben aus der Stadt Zürich und aus dem Schulheim Heimgarten ihren Alltag fotografisch dokumentiert.
Vernissage
Mittwoch, 15. Mai 2013, 18.30 Uhr
Musik
Hans Wettstein (Sitar)
Fabio Petrocchi (Tabla)
Galerie EB Zürich
16. Mai bis 15. Juni 2013
Montag bis Freitag: 8.00–21.00 Uhr, Samstag: 8.00–16.00 Uhr
Jochen Hanselmann, Aktiver Blogger (3dprintingblog.ch), Twitterer und Netzwerker zum Thema 3D-Druck
Vortragsreihe «Digitale Wirklichkeiten»
Bereits Ende der 80er Jahre wurden die Grundlagen für das Drucken von dreidimensionalen Objekten entwickelt. Im industriellen und hochprofessionellen Bereich ist 3D-Druck längst etabliert, z.B. für seriennahe Prototypen oder individualisierte Produkte wie Prothesen oder Zahnkronen aus Titan. Der Vortrag beleuchtet die Entwicklung von 3D-Druck, heutige Anwendungsfelder und sein Potenzial für eine «dritte industrielle Revolution».
Vortrag von Dr. iur. Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter Kanton Zürich
Vortragsreihe «Chance Weiterbildung»
Die Entwicklung der Informationstechnologie ist rasant, die Möglichkeiten des Internets scheinen grenzenlos. Das gehört zu einer alles umfassenden Informatisierung unserer Gesellschaft mit einem unvorstellbaren Anwachsen der Datenmengen. Da stellen sich Fragen nach dem rechtlichen Rahmen für den Umgang mit diesen Daten: Was darf mit den Daten gemacht werden, wo liegt der Missbrauch und wie kann man seine Privatsphäre im Netz schützen?
E-Mail, Chat und Facebook –
der Wandel der Schreibnorm(en) im Zeitalter neuer Medien
Referat von Sarah Brommer
Ein Satz hat 160 Zeichen. Freund wird man beim ersten Klick. Seine Liebe bekundet man mit hdmfgul. Die Kommunikation in den neuen Medien folgt ihren eigenen Regeln und hat grosse Auswirkungen auf den Sprachgebrauch und auf bestehende Normen. Da stellen sich Fragen: Wie verändert sich damit unser Schreiben? Welches sind medienspezifische Schreibphänomene? Und zu guter Letzt: Wie gehen wir um mit Normen: Wenn etwas «Falsches» angemessen ist – ist es dann «richtig»?
Sarah Brommer studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Neuere und Neuste Geschichte in Freiburg i. Br. und Zürich. Sie ist als Dozentin an der Universität Zürich und der Pädagogischen Hochschule Zürich tätig. Von 2007 bis 2010 war sie Mitarbeiterin im Nationalfonds-Projekt «Schreibkompetenz und neue Medien». Sie ist Mitautorin des Buches «Wie Jugendliche schreiben. Schreibkompetenz und neue Medien», erschienen 2010.
Donnerstag, 4. April 2013, 19.30 Uhr
Eine Veranstaltung des SchreibLeseZentrums SLZ der EB Zürich und des SchreibLeseZentrums der KME. Eintritt frei. Einladung (PDF)
Welches Know-how braucht es, um 3D-Modellierung zu betreiben? Kreativ unterrichten mit Open Source Technologien? Wie verwendet man alte Laptops als Thin Clients und gibt es so etwas wie sichere E-Tests? Antworten auf Fragen wie diese stehen an der 7. Weiterbildungstagung in Referaten, Workshops und Kurzpräsentationen im Zentrum.