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Weiterbildung – wie ich sie will

Geheimnisse des guten Unterrichts

Geheimnisse des guten Unterrichts Viele Berufsleute unterrichten in Schulen oder geben ihr Fachwissen betriebsintern weiter. Doch weil ihnen die Didaktik Mühe macht, suchen sie nach geeigneten Weiterbildungen.

Rolf Murbach, Quelle: Tagesanzeiger 

Raphael Frangi (33) arbeitet in einem Unternehmen, das Start-ups finanziert. Dozent wurde er durch Zufall. Der Verkaufs- und Marketingfachmann bekam vor ein paar Jahren bei der Swiss Marketing Academy die Möglichkeit, zu unterrichten. Das gefiel ihm so gut, dass er für weitere Anbieter Kurse durchzuführen begann. Nach einem CAS (Certificate of Advanced Studies) in Digital Marketing konzentrierte er seinen Unterricht auf Online- und Social-Media-Marketing. Heute doziert Frangi neben seinem Hauptjob an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und an der Höheren Fachschule für Tourismus Graubünden.

Frangi war also nebenberuflich Lehrer geworden. Weil ihm dazu aber eine entsprechende Ausbildung fehlte, absolvierte er vor kurzem ein 14-tägiges Modul (Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen) und schloss dieses auch ab. «Ich wollte meinen Unterricht reflektieren, das didaktische Repertoire erweitern und einen anerkannten Abschluss in Erwachsenenbildung in den Händen haben.» Für die Ausbildung hat er rund 3400 Franken bezahlt und dafür ein SVEB-Zertifikat erhalten (Schweizerischer Verband für Weiterbildung).

So wie Frangi ergeht es vielen. Sie sind erfahrene Berufsleute und geben in einer Schule oder betriebsintern Fachwissen weiter. Oft tun sie dies mit Leidenschaft, aber ohne didaktischmethodisches Know-how. Dieses kann man sich allerdings in etlichen Schulen erwerben, die auf eine Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung vorbereiten.

Die berufsbegleitende Ausbildung erfolgt in Modulen oder in kompakten Lehrgängen und führt zu drei Abschlüssen. Einsteiger erlangen das SVEB-Zertifikat. Für Kursleiter und Dozentinnen mit relativ hohem Unterrichtspensum eignet sich der Fachausweis Ausbilder. Und vollamtliche Unterrichtsprofis, Dozenten mit Leitungsfunktion sowie Bildungsberater schliessen oft mit dem Diplom Erwachsenenbildner HF beziehungsweise mit dem eidgenössischen Diplom Ausbildungsleiter ab. Kursleiter mit grosser Erfahrung können die Abschlüsse auch durch eine Gleichwertigkeitsbeurteilung erlangen, indem sie in einem Dossier ihre Unterrichtskompetenzen dokumentieren.

Bis 50-jährige Kursteilnehmer

«Die Kursnachfrage ist gross», sagt Marlise Leinauer, Leiterin Didaktik und Bildungsmanagement an der EB Zürich, die alle drei Stufen der Ausbildung anbietet. Dies habe mit der Professionalisierung der Erwachsenenbildung zu tun. «Viele Bildungsinstitutionen verlangen von ihren Dozenten heute das SVEB-Zertifikat.» Seit 1995 haben rund 35'000 Personen diesen Abschluss gemacht. Auch der Fachausweis ist beliebt: Über 9000 Frauen und Männer haben die Prüfung zum Ausbilder absolviert. Dieser Ausweis kostet rund 7400 Franken. «Die Altersspanne der Teilnehmer erstreckt sich von 25 bis über 50 Jahre.» Leinauer hat selbst einen typischen Werdegang in der Erwachsenenbildung durchlaufen. Sie arbeitete als Werbeleiterin, war bei Grossfirmen in der internen Weiterbildung und im HR tätig und bildete sich weiter zur Erwachsenenbildnerin HF. Eine solche Weiterbildung kann bis zu 20 000 Franken kosten.

Viele schätzen das zweite Standbein, das sie sich mit einer Lehrtätigkeit aufbauen können. «Ich lebe in zwei Berufswelten», sagt die Pflegefachfrau Nadja Schweizer (38), die das SVEB-Zertifikat besitzt und nun Module für den Fachausweis besucht. Nach Weiterbildungen in Intensivpflege, einem CAS in Management und einem MAS (Master of Advanced Studies) in Ethik unterrichtet Schweizer nun an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) angehende Physiotherapeutinnen und Pflegende in Ethik. «Mir gefällt, dass ich etwas vermitteln kann, was mir im Beruf wichtig ist.»

Kursangebote unter: www.eb-zuerich.ch/berufs-und-erwachsenenbildung

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EB Zürich an der Bildungsmesse

Bildungsmesse Zürich HB Vom 25. bis 27. März 2015 findet im Hauptbahnhof Zürich die Bildungsmesse statt. Zusammen mit dem Kanton präsentiert die EB Zürich ihr vielfältiges Angebot an Kursen, Bildungsgängen, Ateliers u. a. m.

Kommen Sie vorbei – gerne beraten wir Sie bei Ihrer Weiterbildung.

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Erfolgsfaktor Erwachsenenbildung

Monika Eicke, Bildungsgangsleiterin EB ZürichIn einer globalisierten und dynamischen Welt sehen sich viele Unternehmen zugleich mit dem demografischen Wandel und mit einem zunehmenden Fachkräftemangel konfrontiert. Arbeitsplatzbezogene Personalentwicklung durch qualifizierte Erwachsenenbildner gewinnt zunehmend an Bedeutung, um den Bedarf an Fachkräften zu decken bzw. um deren Arbeitsmarktfähigkeit zu fördern.

Monika Eicke, Leiterin Bildungsgang «Dipl. Erwachsenenbildner/in HF» der EB Zürich schreibt in der aktuellen Ausgabe von HR Today, welchen Beitrag Erwachsenenbildnerinnen als Expert/innen in der Personalentwicklung dazu beitragen können.

Artikel im HR Today (PDF)
Start Bildungsgang «Dipl. Erwachsenenbildner/in HF», 8. Mai 2015

 
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Almamenteklang

AlmamenteklangDie beiden Kursleiter der EB Zürich, die das Zürcher Künstlerduo ALMA (Alf Hofstetter & Max Frei) bilden, haben mit «Almamenteklang» eine nummerierte 7" Single-Edition veröffentlicht. Nach dem Vorbild Harry Partch (1901-74) haben sie eigene Instrumente gebaut und bemalt. Für jedes Instrument wurden die optimal richtigen Musiker gesucht. 2012 sind die ALMAMENTE in einem fantastischen Improvisations-Konzert einmalig zusammen erklungen. Im Studio optimiert und gekürzt, ist die Schallplatte nun fertig produziert.

Bestellung «Almamenteklang».

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Schreibwettbewerb 2015, Einsendeschluss 31.3.2015

Wettbewerb Warteschleife SchreibLeseZentrumZum vierte Mal führt das SchreibLeseZentrum der EB Zürich zusammen mit der PH Zürich, der Kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene KME und neu mit dem Careum Bildungszentrum einen Schreibwettbewerb durch. Das diesjährige Wettbewerbswort heisst «Warteschleife».
Einsendeschluss: Montag, 31. März 2015

Weitere Informationen (PDF)

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Geschenkgutscheine für eine Weiterbildung

Gunter Dueck Schenken Sie Weiterbildung!
EB Zürich Weiterbildungsgutscheine

Information und Verkauf: Administration EB Zürich
Email:

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Arbeitgeber unterstützen nichtformale Weiterbildungen

Gemäss Zahlen aus dem Mikrozensus «Aus- und Weiterbildung» von 2011 wurden zwei Drittel von Schweizer Erwerbstätigen von ihren Arbeitgebern bei ihrer Weiterbildung unterstützt, finanziell oder zeitlich. Mehr als die Hälfte der besuchten Weiterbildungen (58%) waren nichtformale Bildungsaktivitäten wie Kurse, Seminare oder Workshops, die nicht zu einem anerkannten Anschluss führen, hingegen unterstützten Arbeitgeber nur 6% der formalen Weiterbildung.

BFS Aktuell (PDF)

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Weiterbildungsberatung kann helfen

Nach vielen Jahren auf dem Beruf denken viele Berufstätige um die 40 über die zweite Hälfte ihres Berufslebens nach. Eine gute und professionelle Beratung hilft bei der Standortbestimmung und der beruflichen Orientierung z.B. mittels einer Weiterbildung. Hierbei stellen sich folgende Fragen:
- Was bringt mir die Weiterbildung tatsächlich?
- Welche Abschlüsse sind heute überhaupt gefragt?
- Wie will ich lernen - mit Präsenzunterricht, von zu Hause aus oder selbstständig?
Eine Weiterbildungsberatung gibt Antworten auf diese und andere offene Fragestellungen.
Beitrag im 20 minuten
Weiterbildungsberatung an der EB Zürich

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Preisverleihung und Präsentation der Siegerinnentexte

Wettbewerb Rauschen SchreibLeseZentrumZum dritten Mal führte das SchreibLeseZentrum SLZ EB Zürich mit den Lesezentren der PHZH und der KME einen Schreibwettbewerb durch.
Die Gewinnerinnen sind:
1. Platz: Barbara Rindisbacher mit «Immer mittwochs»
2. Platz: Katharina Neves mit «Das Meer»
3. Platz: Barbara Jenni mit «Rauschen».

Die Preiverleihung fand am Montag, 19. Mai 2014 statt.

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Schreibwettbewerb 2014, Einsendeschluss 31.3.2014

Wettbewerb Rauschen SchreibLeseZentrumZum dritten Mal führt das SchreibLeseZentrum der EB Zürich zusammen mit dem Schreibzentrum der PH Zürich und dem SchreibLeseZentrum der KME einen Schreibwettbewerb durch. Das diesjährige Wettbewerbswort heisst «Rauschen».

Einsendeschluss: Montag, 31. März 2014
Informationen (PDF)
Flyer (PDF)

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