EB Zürich – Bildungszentrum für Erwachsene

Unsere Tags zu den aktuellen Themen. In der Agenda finden Sie Termine zu allen Veranstaltungen.

Informationsanlass Informatik, Digitale Medien, Internet

Tags: AngebotVeranstaltungen

14. Juli 2019 / Redaktion

Informationsanlass Management und Kommunikation EB Zürich

Montag, 2. September 2019, 18 Uhr

Möchten Sie zum Beispiel wissen, welche Voraussetzungen Sie für einen bestimmten Bildungsgang erfüllen müssen? Oder Sie wollen sich vergewissern, dass unser Angebot Ihren Erwartungen entspricht? Am Informationsanlass können Sie uns Ihre Fragen stellen und mit den Leiterinnen und Leitern der unten aufgeführten Weiterbildungen alles Wichtige abklären.

Vorgestellte Bildungsgänge

Informationsanlass Management und Kommunikation

Tags: AngebotVeranstaltungen

14. Juli 2019 / Redaktion

Informationsanlass Management und Kommunikation EB Zürich

Mittwoch, 4. September 2019, 18 Uhr

Möchten Sie zum Beispiel wissen, welche Voraussetzungen Sie für einen bestimmten Bildungsgang erfüllen müssen? Oder Sie wollen sich vergewissern, dass unser Angebot Ihren Erwartungen entspricht? Am Informationsanlass können Sie uns Ihre Fragen stellen und mit den Leiterinnen und Leitern der unten aufgeführten Weiterbildungen alles Wichtige abklären.

Vorgestellte Bildungsgänge

Informationsanlass Ausbilden in der Berufs- und Erwachsenenbildung

Tags: AngebotVeranstaltungen

14. Juli 2019 / Redaktion

Informationsanlass Berufs- und Erwachsenenbildung EB Zürich

Mittwoch, 18. September 2019, 18.00 bis 19.30 Uhr

Planen Sie, Ihre Kompetenzen im Bereich der Berufs- und Erwachsenenbildung zu vertiefen und sich weiterzubilden?

Am Informationsanlass können sich Interessierte über die von ihnen gewünschte Weiterbildung informieren und mit den Leiterinnen und Leitern von Bildungsgängen z.B. Fragen zu Inhalt, Aufbau oder Abschlüssen klären. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Angebot ansehen

«Morgen-Gipfel» bringt BerufsbildungsPROFIS zusammen

Tags: Veranstaltungen

9. Juli 2019 / Redaktion

Morgen-Gipfel Berufsbildungsprofis an der EB Zürich

Umgang mit Störungsbildern bei Lernenden

«Der Betreuungsaufwand für unsere Lernenden steigt». Diese Aussage von Berufsbildungsverantwortlichen macht hellhörig und hat das Team Berufsbildung der EB Zürich, Gabrielle Leisi, Barbara Kaiser und Kari Wüest-Schöpfer, dazu bewogen, das Thema am diesjährigen «Morgen-Gipfel für BerufsbildungsPROFIS» aufzugreifen.

Diverse Störungsbilder wie ADHS, Formen aus dem Autismus-Spektrum und weitere Auffälligkeiten in verschiedenen Ausprägungen können einen grossen Einfluss auf das Verhalten der Lernenden in der Ausbildung haben. Wie können Berufs- und Praxisbildner/innen diese Lernenden in der Begleitung stärken? Und wo sind die Grenzen vom Aufwand her? Um diese Fragen zu diskutieren, haben sich am 26. Juni 2019 Leitende Berufsbildung aller drei Lernorte zum «Morgen-Gipfel» an der EB Zürich getroffen.

In einem Kurzinput führten Rebekka Pfister und Sophie Scheurer, Kursleiterinnen und von ihrer Ausbildung und Tätigkeit her Expertinnen in das Thema «Störungsbilder bei Lernenden» ein. Ihr Fokus lag dabei auf der Abgrenzung der Begriffe «psychisch gesund» und «psychisch krank» und vor allem den praktischen Unterstützungsmöglichkeiten, welche den Berufsbildnerinnen und Berufsbildner zur Verfügung stehen. Es zeigte sich, dass bereits einfach umzusetzende, kleine Massnahmen eine positive Wirkung haben und den Ausbildungsalltag für alle Beteiligten stark erleichtern können.

Die anschliessende angeregte und engagierte Diskussion nutzten die Anwesenden, um Fragen einzubringen und ihre eigenen Erfahrungen mit Störungsbildern bei Lernenden auszutauschen.

Das Format des anderthalbstündigen «Morgen-Gipfels» zu aktuellen Themen und Fragestellungen aus der Berufsbildung – und vor allem zur Vernetzung der Berufsbildungsprofis – stösst bei allen Beteiligten auf reges Interesse.

Wir freuen uns, den Anlass zum Thema «Umgang mit Störungsbildern bei Lernenden» am Mittwoch, 6. November 2019 ein weiteres Mal durchzuführen.

Drehscheibe BerufsbildungsPROFIS

Berufsbildungsprofis an der EB Zürich Morgen-Gipfel

Lehren mit digitalen Medien

Tags: Angebot

5. Mai 2019 / Redaktion

Digital-Learning an der EB Zürich

Angebote für Bildungsprofis

Machen Sie sich fit für das digitale Zeitalter 4.0 und steigen Sie als Berufs- oder Erwachsenenbildner/in ein in das digitale Lehren.

Sie erhalten einen Überblick zu Anwendungen und wichtigen Trends. Sie lernen verschiedene digitale Werkzeuge für Ihren Unterricht kennen und probieren diese aus. Sie planen den Einsatz von digitalen Lernmaterialien für Ihre eigenen Bildungsangebote und setzen sich mit Ihrer zusätzlichen Rolle als Ausbildner/in in digital unterstützten Lernprozessen auseinander.

Unsere Kursangebote sind eine Entdeckungsreise in das Zeitalter des digitalen Lehrens. Wir begleiten Sie professionell mit viel Freude und Herzblut auf dem Weg zu Ihren neuen Kompetenzen.

Storytelling für Führungskräfte

Tags: Angebot

21. April 2019 / Redaktion

5 Tipps für den erfolgreichen Teamspirit

Ancilla Schmidhauser

Menschen wollen gesehen und wahrgenommen werden. Das gilt für Sie als Führungskraft – und genauso für Ihre Mitarbeitenden. Oft aber ist nur die Spitze des Eisbergs offensichtlich. Und die sieht meist ganz gut aus. Doch wie geht es den Menschen in Ihrem Team wirklich?
Um dies rauszufinden, müssen wir unter die Oberfläche schauen. Denn nur wenn wir Bescheid wissen, was Mitarbeitende wirklich beschäftigt, was sie im Alltag erleben und wie sie sich fühlen, können wir unser Handeln als Team auf Erfolg trimmen.

Kommunikation initiieren

Für Sie als Führungskraft bedeutet dies, genau zu wissen, was dem Potential Ihrer Teammitglieder im Weg steht und was sie wiederum zu Höchstleistungen motiviert. Und nicht zuletzt: Sich selbst glaubwürdig und menschlich zu präsentieren. Dazu braucht es eine starke, ehrliche Kommunikation, die auf Vertrauen basiert, und es zulässt, stetig voneinander zu lernen.
Auf dieser Basis lässt sich ein gemeinsamer Spirit entwickeln, um zusammen den Eisberg zu besteigen. Und damit die Erfolgsleiter rauf.
Storytelling ist ein wunderbares Instrument, um diese Ziele zu erreichen und Ihren Mitarbeitenden einen sicheren Raum zu bieten, um sich mitzuteilen, ihren Platz und ihre Stimme zu finden.

Einfach mal zuhören: Storylistening

Konkret funktioniert dies über die Methode des Storylistenings. Ja genau, einfach mal zuhören.
Storylistening-Momente können sowohl in reguläre Teammeetings als auch in grössere Zusammenkünfte eingebaut werden. Sie haben ein Riesenpotential, um zu einem sinnvollen und verständnisfördernden Austausch beizutragen.
Eine Gruppe von Menschen, die jemandem zuhört, der oder die eine Geschichte erzählt. Das ist der erste Schritt zum Dialog. Eine kraftvolle und zugleich freundliche Einladung, einer unserer zutiefst sozialen Verhaltensweisen zu folgen.

Storylistening – so funktioniert’s in fünf Schritten:

  1. Erzählen Sie Ihrem Team ein eigenes oder Ihnen zugetragenes Erlebnis aus der Firma, mit Kunden oder Partnern – ganz egal ob positiv oder negativ (Reklamationen, vorbildliches Verhalten, Learnings...)
  2. Erzählen Sie die daraus gewonnene Erkenntnis
  3. Lassen Sie Ihr Team an Ihren Emotionen und denen der beteiligten Personen teilhaben – immer bezogen auf das erzählte Erlebnis
  4. Unbedingt beachten: Das Teilen von Erfahrungen durch Erzählen und Zuhören steht im Mittelpunkt. Auf keinen Fall sollen die Betroffenen vorgeführt werden
  5. Durch Ihre Vorbildfunktion als Führungskraft ermutigen Sie Ihre Mitarbeitenden, ebenfalls ihre Erlebnisse, Emotionen und Learnings mit der Gruppe zu teilen

Das Ziel und der Effekt des Storylistenings ist simpel: Es soll Dialog auf Augenhöhe und echten Austausch ermöglichen. So lässt sich voneinander lernen, ganz ohne erhobenen Zeigefinger oder Schuldzuweisung.
Wichtig: Angeberische Stories sind hier fehl am Platz. Von ihnen profitiert niemand, nicht mal die erzählende Person selbst.

Eigene Entwicklung & Learnings

Durch das Zuhören und Miterleben von Erlebnissen bzw. Stories werden wir aufmerksam, aufnahmefähig, empathisch. Und kommen so in unsere eigene Entwicklung: Wir stellen uns vor, wie wir in einer vergleichbaren Situation gehandelt hätten. Und nehmen dabei das Gelernte aus dem Gehörten mit.
Das Teilen von Stories schweisst Menschen – und auch Arbeitsteams – zusammen. Damit dies geschieht, braucht es jedoch zuallererst Führungskräfte, die den Dialog auf eine ehrliche, persönliche Weise eröffnen, und sich auch mal verletzlich oder unsicher zeigen. Das braucht natürlich Mut. Aber es lohnt sich gleich doppelt.

Erfolg durch Emotion

Dadurch dass Sie sich mit all Ihren menschlichen Facetten zeigen, geben Sie Ihren Mitarbeitenden die Ermächtigung, es Ihnen gleich zu tun. Dies schafft eine Stimmung des Vertrauens und der Offenheit, und es formen sich Teams, die zusammenhalten und an einem Strang ziehen.
So sind Teamwork, Kommunikation und Transparenz nicht nur schöne Schlagwörter, sondern gelebte Unternehmenskultur, sowohl nach innen als auch nach aussen. Und Sie erklimmen mit Ihrem Team nicht nur die Spitze, sondern Schritt um Schritt den ganzen Eisberg.

Unser Angebot zu Storytelling

Beim Trekking Gruppenprozesse direkt erleben

Tags: Angebot

12. März 2019 / Redaktion

SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul

Ende September war es wieder soweit: die Teilnehmer/innen des Modul 2 «Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten – Trekking» des eidg. Fachausweises Ausbilder/in machten sich auf den Weg ins Valle Maggia, um dort zusammen mit Spezialist/innen von Planoalto Inhalte und Ziele dieses Moduls quasi am eigenen Leib zu erfahren.

Gemeinsam in der Gruppe bauten die Teilnehmer/innen ihre Unterkünfte unter Zeltplanen auf und kochten und assen gemeinsam. Bei diesen und anderen Erlebnissen stärkten sie ihre individuellen Ressourcen, beobachteten Gruppenprozesse, verglichen diese anschliessend mit Modellen und Theorien und reflektierten so ihr eigenes Lehr- und Lernverständnis.

Das nächste Modul 2 «Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten – Trekking» findet am 22. Juni 2020 statt.

SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul
SVEB Trekking Modul

Diplomarbeiten: Web-Publisher EB Zürich, Bildungsgang 28

Tags: Abschlussarbeiten

1. März 2019 / Redaktion

BEGLINGER MUSIC
Umsetzung: Liliane Krauss, Roland Häusler

Abschlussprojekte Webpublisher

Abschlussprojekte Webpublisher


NEOLOGIC
Umsetzung: René Stark

Abschlussprojekte Webpublisher

Abschlussprojekte Webpublisher


KENELS OBST UND BUUREHOFGLACE
Umsetzung: Bianca Zbinden, Noreen Rüst

Abschlussprojekte Webpublisher

Abschlussprojekte Webpublisher


ATELIER WITTKE
Umsetzung: Niklaus Merker, Ursula Bürkli-Weber

Abschlussprojekte Webpublisher

Abschlussprojekte Webpublisher


CLAUDIA ATENCIO
Umsetzung: Jessica Riva

Abschlussprojekte Webpublisher

Abschlussprojekte Webpublisher

Web-Publishing

Top motivierte Flüchtlinge

Tags: Integrationsvorlehre

27. Februar 2019 / Redaktion

Die NZZ berichtet heute auf der Frontseite des Wirtschaftsteils über «beachtliche Erfolgsquoten» beim «Schweizer Projekt der Flüchtlingsvorlehre». Das deckt sich auch mit den Erfahrungen der EB Zürich, die derzeit 75 Flüchtlinge in ihrer Integrationsvorlehre ausbildet.
Integrationsvorlehre

«Wie viele den Sprung in eine reguläre Lehre schaffen, werden wir in ein paar Wochen wissen», sagt der zuständige Bereichsleiter Massimo Romano. Die im Artikel genannte Erfolgsquote von 60 bis 80 Prozent hält Romano für realistisch. Die NZZ berichtet von durchwegs positiven Erfahrungen mit der neuen Integrationsvorlehre (INVOL) in den Kantonen Schaffhausen, Zug und Solothurn. Und folgert: «Trotz hohen Hürden scheint die Mehrheit der Teilnehmer gute Chancen zu haben, eine reguläre Berufslehre zu finden.»

Dass die EB Zürich im Auftrag des Kantons Zürich bereits von 2016 an einen Pilotkurs im Berufsfeld der Logistik durchgeführt und damit Pionierarbeit für die Entwicklung des Ausbildungskonzeptes geleistet hat, kommt in dem Artikel leider nicht zur Sprache.

Das Pilotprojekt des Kantons Zürich war für die Planung, Konzeption und Vorbereitung der INVOL massgebend. Die EB Zürich führt gegenwärtig für 8 Berufsfelder den Schulunterricht in Zusammenarbeit mit anderen kantonalen Berufsfachschulen durch: Die 75 Flüchtlinge lernen seit August am Standort Zürich Altstetten Deutsch, Mathematik, Branchen- und Berufskunde, ICT-Kenntnisse, Allgemeinbildung und mehr.

Die Ausbildungsverantwortlichen bestätigen, dass die Integrationsvorlehrlinge sehr motiviert sind, wie es in dem NZZ-Artikel heisst. Dieser trägt gar den Titel: «Stärker motiviert als Schweizer Lehrlinge».

 Artikel in der NZZ

Alle Beiträge der EB Zürich zur Integrationsvorlehre

Scrollytelling: Der Mauszeiger als Geschichtenerzähler

Tags: Angebot

15. Februar 2019 / Redaktion

Ob im Journalismus, in der Unternehmenskommunikation oder im Marketing – wer beim Geschichtenerzählen sämtliche Register ziehen will, kommt um multimediales Scrollytelling nicht herum. Worum gehts und was steckt dahinter? Ein paar wichtige Antworten.

Multimediales Storytelling und Scrollytelling

Was zum (digitalen) Geier ist Scrollytelling? Klingt irgendwie drollig ...
Scrollytelling kommt von scrollen. Eine Geschichte wird erzählt – anhand von Bildern, Texten, Video-Clips, Ton, Grafiken usw.; die Userin scrollt sich mit der Maus einfach durch, der User wischt sich mit dem Finger auf dem Tablet oder Handy-Schirm durch die Geschichte voran. Scrollytelling heißt, den Besucherinnen und Besuchern Angebote zu machen, die Geschichte fortzusetzen. Die können sie nutzen, müssen sie aber nicht. Geschichten werden also nicht klassisch linear oder chronologisch erzählt, sondern in (multimedialen) Bausteinen, die zusammen ein Ganzes ergeben.

Was soll das bringen? Und was hat das mit Storytelling zu tun?
Scrollytelling ist eine neue multimediale Erzählform. Endlich lassen sich alle Möglichkeiten des Internets für das Geschichtenerzählen auf einer einzigen bedienerfreundlichen Seite nutzen (One-Pager). Hyperlink war gestern; kein Rum- und Hergehüpfe mehr auf andere Haupt- oder Unterseiten oder in andere Programme. Keine komplizierten Userführungen mehr durch unübersichtliche Menüs. Scrollytelling macht das Pull-Down-Menü überflüssig, keine Side-Bars, Banners und Pop-Up-Fenster stören die Optik. So kann man sich ganz auf eine Geschichte und ihr Thema einlassen; die User bestimmen mittels Scrollen den Verlauf der Geschichte und den Grad der Vertiefung. Sie Springen innerhalb der Geschichte von Kapitel zu Kapitel.

Wer hats erfunden? Was sind die Vorteile?
Scrollytelling stammt aus dem Journalismus: Es ermöglicht die viele Sinne ansprechende multimediale Reportage. Textlastigkeit und Bleiwüsten passen schlecht in die bilderreiche Webwelt. Endlich können tolle Fotos und witzige Videos auch gestalterisch richtig zur Geltung gebracht und mit schlauem Text verknüpft werden. Die Trennung zwischen Text und Bild, wie sie in den klassischen Medien-Blogs noch vorherrscht, wird aufgehoben. Das ermöglicht eine ganz neue, emotionalere, ästhetischere Nutzererfahrung.

Scrollytelling transportiert als Medium also vor allem Ästhetik und Emotion?
Ja, es schafft mit visuellen, manchmal auch künstlerischen Mitteln eine besondere Beziehung zu einem Publikum, das sich mit bestimmten Inhalten vertieft auseinandersetzen oder schöne Darreichungsformen geniessen will. Es lehnt sich von daher am ehesten am Magazin-Journalismus an.

Für welche Arten von Kommunikation eignet sich multimediales Scrollytelling?
Die Palette an möglichen Anwendungen ist breit: Showcases für Produktpräsentationen, digitale Lerninputs und -medien, museales Kuratieren, künstlerische Anwendungen, dokumentarische Formen usw. Paradebeispiel ist der Longform-Journalismus; längere, narrative Erzählformen und hintergründige Qualität haben auch im Internet ihre Berechtigung und lassen sich heute hervorragend auch mit bewegten Bildern verknüpfen: Videos, Clips, Podcasts usw. Kommunikation im Netz bedeutet ja nicht notwendigerweise Boulevard und leicht verdauliche Häppchen.

Worauf kommt es dabei an?
Qualität, vor allem gute, professionell anmutende Bilder und Videos. Was amateurhaft und dilettantisch daher kommt, wird gnadenlos weggeklickt. Früher brauchte man für eine professionelle multimediale Reportage ein Team von mehreren Leuten: Fotografinnen, Videoproduzenten, Texterinnen, Webdesigner usw. Das war aufwändig und teuer. Dank neuer Programme reichen heute ein Handy und ein Laptop, um multimediale Geschichten zu produzieren. Die Qualität des Ergebnisses steht und fällt mit den Zutaten: ein gutes Auge, gestalterisches Geschick und Flair fürs Texten helfen sie zu produzieren. Im Idealfall verschmelzen am Ende alle Elemente zu einer Einheit.

Was müssen multimediale Storyteller / Scrollyteller können?
Knacknuss beim Storytelling, auch dem multimedialen, ist die Planung; was erzähle ich wann wie? Wofür setze ich welches Medium ein? Dieser Plan funktioniert wie ein Drehbuch: Welche Teile packe ich in ein Video, wie viel Text will ich einsetzen, wie gestalte ich den, was mache ich mit Audios, was ist auf den Fotos zu sehen? In welcher Beziehung stehen Text und Bilder zueinander, was transportiert welche Inhalte? Die einzelnen Medien werden zu Kapiteln meiner Geschichte.

Und technisch? Muss man dafür ein Technik-Crack, ein Geek sein?
Nein, die neusten Scrollytelling-Programme sind sehr einfach anzuwenden. Es gibt Open-Source- und Gratisanwendungen. Verbreitet sind Storybuilder, Shorthand oder Storyform. Im Kurs an der EB Zürich wird mit Pageflow und Adobe Spark gearbeitet, weil sie sehr bedienerfreundlich sind. Im Kurs geht es darum, für ein Projekt alle Bausteine und ihre Verwendung sehr klar zu definieren. Professionelle Kursleiterinnen mit Scrollytelling-und Multimedia-Erfahrung helfen Ihnen, Ihr Projekt umzusetzen.

Kurs an der EB Zürich

Multimediales Storytelling und Scrollytelling, Information und Anmeldung

Scrollytelling-Dossiers:

Reifen wechselnd zum Pokal

Tags: Integrationsvorlehre

13. Dezember 2018 / Redaktion

In zwei Jahren vom Flüchtling aus Afghanistan zum Preisträger bei den Berufsmeisterschaften im Kanton Zürich. Wie das gehen kann, zeigt das Beispiel von Hamid Sohrab. Dabei dreht sich einiges um Räder.


Zwei Gewinner (von rechts): Hamid Sohrab(2), Aray Semai(3)

Hamid Sohrab hat einen langen Weg hinter sich: vom Norden Afghanistans bis ins Kurslokal der EB Zürich in Altstettten. Neun Länder hat er auf seiner Flucht in 45 Tagen passiert. Im Iran sass er zehn Tage lang im Gefängnis und konnte fliehen. Die Türken behandelten ihn anständig, von dort ging es mit der Hilfe von Schleusern und Schleppern durch Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien ... Eine abenteuerliche Flucht, wie es viele gibt.

Arbeitsfeld russische Dinosaurier

Ganz am Anfang seiner Geschichte steht ein Auto, ein SUV. Hamid Sohrab besass einen Toyota Hilux, fuhr ihn auch öffentlich und galt damit als privilegiert. Obwohl das Fahrzeug 20 Jahre alt war, hielten ihn die Taliban für einen reichen und einflussreichen Mann, denn wer sonst konnte es sich leisten, einen SUV zu fahren? Doch Hamid war ein einfacher, ungelernter Automechaniker, Spezialgebiet LKWs russischer Provenienz, wovon es im afghanischen Norden reichlich gab: alte, mechanische Ungetüme ohne elektronischen Schnickschnack.

Im Fadenkreuz der Taliban

Auch die Taliban besassen einige davon und Mechaniker, die sie am Fahren halten konnten, waren gefragte Leute. Hamids Können und sein schwarzer Toyota waren schon zwei Gründe, weshalb die Taliban ein Auge auf ihn geworfen hatten. Schliesslich wollten sie, dass er für sie arbeitet. Er versuchte Zeit zu schinden, mehrmals, aber sie liessen nicht locker. Stellten ihm ein Ultimatum. Als sie wütend bei ihm zuhause auftauchten, war er zum Glück nicht da. Sein Bruder wurde Zeuge, wie sie das Haus durchsuchten, Drohungen ausstiessen und schliesslich den SUV mitnahmen. Hamid ging nicht mehr nach hause, sondern reiste so rasch wie möglich nach Pakistan aus.

Sicherer Hafen Basel

Das war Anfang Oktober 2015. In der Schweiz, dem 10. Land auf seiner Flucht, kam Hamid am 20. November an, via Österreich und Deutschland – und er lächelt, wenn er von seiner Ankunft in Basel erzählt. Im August 2018 konnte Hamid endlich wieder anfangen zu arbeiten. Dank einem Vorlehrplatz als Automechaniker bei der Garage Küry Park Side AG in Rüschlikon. Er gehört zu jenen rund 100 Flüchtlingen, die in diesem Jahr im Kanton Zürich erstmals eine Integrationsvorlehre (INVOL) antreten konnten. An zwei Tagen pro Woche besucht er dafür die allgemeinbildenden Fächer an der EB Zürich: Deutsch, Informatik, Bewerbungstechnik usw.

Reifenwechsel in 10 Sekunden

Und bereits hat Hamid einen ersten Preis gewonnen, auch wenn es nur der zweite war. Bei den kantonalen Berufsmeisterschaften Automobilberufe im November belegte er den 2. Rang. Organisiert hat den Wettbewerb die TBZ, Technische Berufsschule Zürich, wo Hamid die branchenspezifischen Fächer belegt. Die Organisatoren haben sich für die Disziplinen bei dieser Meisterschaft etwas einfallen lassen: Bei einem Formel-1-Boliden die Vorderreifen wechseln, Bremsen testen, bei einem Volvo die Spur einstellen, aus Metallteilen einen Rennwagen zusammen setzen usw. An jedem Posten wurde die Qualität der Arbeit geprüft und die Zeit gestoppt. Und Hamid war gut und schnell: Für den Formel-1-Radwechsel brauchte er nur 10 Sekunden.

Glückwünsche des Chefs

Der Garagenbesitzer in Rüschlikon besuchte ihn in der Werkstatt, um ihm zu seinem zweiten Platz zu gratulieren. Um zu unterstreichen, dass das nicht selbstverständlich ist, sagt Hamid: «Das ist eine seehr grosse Garage.» Der Chef soll zu ihm gesagt haben: «Siehst du, wer sich anstrengt in diesem Land, kann viel erreichen.» Für Hamid lautet das Ziel, ein eidgenössischer Abschluss als Automobilfachmann, in vier Jahren. Dann wird Hamid 37 sein. Zuerst habe er gedacht, er sei zu alt für eine solche Ausbildung, aber jetzt ist das Ziel klar: ein Berufsabschluss, wie er ihn in Afghanistan nie hätte machen können.

Den Pokal in Sichtweite

Auf den Pokal ist er stolz. Er steht jetzt bei ihm auf dem Schrank in der Asylunterkunft Wallisellen, wo er sich mit 15 anderen Flüchtlingen eine Küche und ein Bad teilt. Ein bisschen mehr Privatheit würde er sich wünschen. Und neben Arbeit und Schule wieder etwas mehr Zeit für seine Lieblingsbeschäftigung: Spazieren und Wandern in der freien Natur.

Wie Kursleitende zu digitalen Trainern werden

Tags: Angebot

7. Dezember 2018 / Redaktion

Didaktik geht digital. Kursleitende in der Weiterbildung können jetzt gut gerüstet ins 2019 starten: Ab Januar lanciert die EB Zürich ein neues Angebot rund ums «Lehren mit digitalen Medien».


Man muss keine Maschine sein, um Maschinen fürs Lehren und Lernen (spielerisch) zu nutzen.

Die digitale Transformation der Arbeitswelt schreitet unaufhaltsam voran. Eine der technologischen Schlüsselkompetenzen heisst ohne Zweifel: digitale Medien nutzen und produzieren können. Fünftklässler lernen es heute schon, während einer Lektion pro Woche. Medien und Informatik heisst das neue Fach, Dreikäsehochs fabrizieren Power-Point-Präsentationen. An einigen Gymnasien läuft ohne iPad gar nichts mehr, Programmierenkönnen gehört unter Gymnasiasten zum guten Ton.

Umschwärmtes Lernen 4.0

Und bei den Erwachsenen? Schlagworte heissen «Desk-Sharing», «Crowd-Sourcing» und «-Working», «Schwarmintelligenz» usw. – alles spricht von Arbeit 4.0 und der nötigen Fitness dafür, ohne dass man so genau weiss, was das eigentlich heisst. Und längst nicht alle kommen in den Genuss von firmeninternen Weiterbildungskursen um ihre digitalen Skills upzudaten. Fakt ist: Technologie ist omnipräsent bei allen Arbeitsprozessen und das wirkt sich auch auf unsere Art zu lernen aus. Wie genau? Dazu hat sich die kantonale Bildungsdirektion in einem Thesenpapier Gedanken gemacht.

Digital sattelfest dozieren

Fazit: Selbstgesteuertes, selbstverantwortliches Lernen in Netzwerken gewinnt an Bedeutung, Lerninhalte lösen sich von bestimmten Lernorten und werden mobil und dynamisch. Selbstredend muss das wiederum auch unsere Art zu lehren beeinflussen; die Lehrenden müssen immer häufiger Lernprozesse dezentral steuern und digitale Lernmedien erschaffen können, um das Lernen zu begleiten und zu fördern. Das heisst: Auch alle in der Aus- und Weiterbildung Tätigen müssen digital fest im Sattel sein. Digitale Transformation bedeutet für sie: von Kursleitenden zu digitalen Trainern werden.

Gefragt: zertifizierte Digital Trainer

Um sie dabei zu unterstützen, führt die EB Zürich eine Reihe von neuen Weiterbildungen im Angebot. Allen voran der neue Zertifikats-Lehrgang «Digital Trainer» des SVEB (Schweizerischer Verband für Weiterbildung). Ob als Berufsbildnerin, Kursleiter oder Team-Coach, das Zertifikat «Digital Trainer» befähigt Aus- und Weiterbilderinnen digital gestützte Lernprozesse mit Erwachsenen didaktisch zu planen, umzusetzen und zu reflektieren – ganz unabhängig von der vermittelten Materie.

Durchstarten im Januar

Der «Digital Trainer» richtet sich also an Lehrende, die ihre Lernprozesse digital unterstützen und begleiten wollen. Er ist aber keine Ausbildung sondern eine Fortbildung für in der Erwachsenenbildung Tätige. Das heisst: Teilnehmende müssen bereits über die Kompetenzen von SVEB-zertifizierten Kursleitenden oder Praxisausbildenden verfügen und einen sicheren Umgang mit Informations-und Kommunikationstechnologien besitzen. Das anerkannte SVEB-Weiterbildungszertifikat kann innerhalb von 2 Monaten erworben werden. Der Lernaufwand dafür beträgt vier Präsenztage und zwei Online-Schulungstage sowie 90 Stunden Selbststudium. Start: 22. Januar 2019.

Profilierungschance Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

Tags: Integrationsvorlehre

21. November 2018 / Redaktion

Integrationsvorlehre für Flüchtlinge

Neue Chance für junge Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene: Seit diesem Sommer können sie eine sogenannte Integrationsvorlehre absolvieren. Die am Projekt teilnehmenden Betriebe profitieren auf vielfältige Weise. Interessierte erfahren an zwei Infoveranstaltungen wie und weshalb.

Oft sind sie jung und ehrgeizig und wollen in diesem neuen Leben hierzulande auch beruflich etwas erreichen. Manchmal bringen sie einen guten schulischen Rucksack und vielfältige praktische Erfahrungen aus ihren Heimatländern mit. Doch wie schaffen junge Flüchtlinge hier den Sprung ins Berufsleben? Oft mangelt es dafür an Sprachkenntnissen, technischem Know-how, Branchenkenntnis, Grundlagenwissen über das Schweizerische (Bildungs-)System oder einem schulischen Abschluss. Es fehlt schlicht an den Voraussetzungen für eine Berufslehre.

Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt

Die neue Integrationsvorlehre schliesst eine Lücke in der Schweizer Bildungslandschaft. Ihr Ziel: den Übertritt in die reguläre Lehre vorbereiten – und damit jungen Zugewanderten einen Berufsabschluss ermöglichen. Die Integrationsvorlehre (INVOL) ist eine einjährige, praxisorientierte Vorbereitung auf die Berufslehre; dafür arbeiten die Teilnehmenden einerseits in einem Vorlehrbetrieb, andererseits besuchen sie die Berufsfachschule. Seit diesem Sommer profitieren im Rahmen eines Pilotprojekts im Kanton Zürich die ersten rund 100 jungen Zugewanderten von dieser Möglichkeit.

Die EB Zürich als Vorreiterin

Die EB Zürich war an der Planung, Konzeption und Vorbereitung der INVOL massgeblich beteiligt und führt für 8 Berufsfelder den Berufsfachschulunterricht durch: 75 Integrationsvorlehrlinge lernen seit August am Standort Zürich Altstetten Deutsch, Mathematik, Branchen- und Berufskunde, ICT-Kenntnisse, Allgemeinbildung und mehr. Die ersten Erfahrungen sind durchwegs positiv. «Die Integrationsvorlehre ist sehr erfreulich angelaufen», sagt Massimo Romano, verantwortlicher Bereichsleiter an der EB Zürich; die Lernenden seien motiviert, die Zusammenarbeit mit den anderen Berufsfachschulen erweise sich als fruchtbar und das Projekt werde auch von Seiten des MBA gut unterstützt.

Chance für Betriebe

«Sehr erfreulich ist, dass so viele Lehrbetriebe rasch auf das neue Angebot eingestiegen sind», betont Romano. Der grosse Zuspruch von Seiten der Ausbildungsbetriebe sei alles andere als selbstverständlich. «Aber es handelt sich ja auch nicht um ein karitatives Projekt, sondern die teilnehmenden Betriebe erhalten einen konkreten Nutzen.»

Lehrbetriebe, die sich für die INVOL engagieren und Integrationsvorlehrplätze zur Verfügung stellen wollen, profitieren in verschiedener Hinsicht:

  • sie übernehmen eine vorzeigbare Pionierrolle im Bereich der Integration von Flüchtlingen
  • sie erhalten motivierte Mitarbeitende mit einem beruflichen Ziel vor Augen
  • sie unternehmen aktiv etwas gegen den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel – in der Branche und im eigenen Betrieb

Kontakt: Enable JavaScript to view protected content.

Informationsveranstaltungen zur Integrationsvorlehre (INVOL) für Flüchtlinge

Über die nächsten vier Jahre sollen in der ganzen Schweiz bis zu 3600 INVOL-Plätze zur Verfügung gestellt werden. Wer sich für das Projekt, die Voraussetzungen für eine Teilnahme oder die ersten Erfahrungen interessiert, kann eine der folgenden Informationsveranstaltungen an Berufsinformationszentren (biz) besuchen:

Interessierte erhalten insbesondere Auskünfte auf folgende Fragen:

  • Welche Voraussetzungen müssen die Interessenten mitbringen?
  • Wie läuft das Aufnahmeverfahren ab?
  • Wie wird die Eignung im Vorlehrbetrieb überprüft?
  • Wie werden persönliche, schulische und sprachliche Voraussetzungen abgeklärt?

Zufriedene Auszubildende

Tags: Inside

6. November 2018 / Redaktion

Frische Gesichter: Drei junge Männer haben nach den Sommerferien ihre Ausbildungsstelle an der EB Zürich angetreten. Nach zwei Monaten ziehen sie eine positive erste Bilanz.

Auszubildende an der EB Zürich
Wer ist wer? Finden Sie's heraus? Unsere Auszubildenden lernen Informatiker / Systemtechniker, Fachmann Betriebsunterhalt und Kaufmann.

«Mir gefällts und es macht Spass im Team zu arbeiten», sagt der eine. «Die verschiedenen Arbeiten, die ich ausführen darf, finde ich interessant», meint der zweite. Und der dritte sagt: «Jeden Tag lerne ich etwas Neues und bekomme auch herausfordernde Aufgaben zu erledigen». Zu Wort kommen hier die drei neuen Berufslernenden an der EB Zürich: Veljko Roskovic, Diego Casetti und Fabio Tiricola.

  • Veljko, Auszubildender an der EB Zürich
    Veljko: Der sportliche Praktiker

    Vom Garten her murmelt der Motor des Laubbläsers in die Schulzimmer hinauf. Aha, da ist wohl Veljko am Werk, bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen. Er mag es, wenn er selbständig arbeiten darf: Böden aufnehmen mit der Scheuersaugmaschine (ja, das gibts) zum Beispiel.

    Oder eben: Laub weg blasen, rechen, sammeln. Sauberen Rasen mag er, auch als Unterlage, denn in seiner Freizeit spielt er ambitioniert Fussball bei den A-Junioren des FC United Zürich. Ein bisschen Ausgleich zum Alltag als Lernender für den Fachmann Betriebsunterhalt braucht der gelernte Innenverteidiger schon: Montag Kickboxen, Dienstag Fussball, Donnerstag Fussball, Freitag Kickboxen, Samstag Fussball, Sonntag Kickboxen.

    Und zwischendurch steht tagsüber Schulzimmer reinigen, Recycling gut trennen oder Physik, Allgemeinbildung und Deutsch an der Berufsschule Wetzikon auf dem Programm. «Zeitweise ist es dort etwas langweilig, die Lehrer reden zu viel», sagt er. Veljko ist eher der Praktiker: Für die Lehre an der EB Zürich hat er sich nach einem Jahr Praktikum im Hausdienst an der EB Zürich entschieden und qualifiziert. Das Schlüsselerlebnis für seine Berufswahl fand aber wohl schon während der Primarschule statt: In seinem Haus gab es einen serbischen Hausmeister, den er mochte, dem durfte er ab und zu helfen, die Lampen auszuwechseln oder zu streichen.

    Immer wieder betont er unaufgefordert, dass ihm das Arbeitsklima im Team sehr gut gefällt: «Wir verstehen uns gut, alle sind sehr freundlich zueinander, wir reden und lachen miteinander». Er lächelt verschmitzt: «Ich hoffe, das werden lustige und tolle drei Jahre hier».

  • Diego, Auszubildender an der EB Zürich
    Diego: Überlegtes Kraftpaket

    «Ich denke, die EB Zürich leistet generell gute und soziale Arbeit», sagt Diego Casetti. Der angehende Kaufmann im zweiten Lehrjahr denkt dabei an Kurse für Stellenlose oder auch reduzierte Kursgelder. «Das motiviert mich, für sie zu arbeiten und macht mich stolz, meinen Teil beizutragen». In den ersten zwei Monaten hat er schon verschiedene Funktionen am Empfang, im Bereich Finanzen und im Marketing wahrgenommen. Vor allem ist er aber für die Administration tätig, erstellt eigenverantwortlich Unterlagen für die Kursleitenden wie Präsenzlisten oder Fragebögen oder kümmert sich um den Nachschub an Büromaterial: Stifte, Mappen, Ordner, Register, Flip-Charts usw. Das Arbeitsklima an der EB Zürich empfindet er als sehr angenehm: «Alle sind freundlich und aufgestellt».

    Diego geht auch gern in die Schule. Den schulischen Teil der Lehre absolviert er an der KV Business School am Escher-Wyss-Platz. Informatik, Wirtschaft, Sport – Diego mag die Abwechslung. Am besten ist er in Französisch, obwohl er sich in den Stunden eher langweilt. Im ersten Lehrjahr war er beim Hochbauamt, dort hatte er sehr viel telefonischen Kundenkontakt. Manchmal erteilte er im Schnitt alle 15 Minuten eine Auskunft, da war ständig volle Präsenz gefordert. In seiner Freizeit entspannt er sich im Fitness-Studio beim Krafttraining oder Boxen oder trifft seine Freunde in einer grossen Clique.

  • Fabio, Auszubildender an der EB Zürich
    Fabio: Der Problemlöser

    «Was mich am meisten freut, sind die Gesichter der Kunden, wenn man ein Problem lösen konnte», sagt Fabio Tiricola. Der Neuling an der EB wirkt wie ein alter Hase auf seinem Gebiet. Netzwerke einrichten, PCs neu bespielen, Support leisten – da scheint der angehende Informatiker / Systemtechniker in seinem Element. Nach zwei Schnuppertagen an der EB Zürich war Fabio überzeugt, dass er diesen Beruf erlernen möchte. Er ist neugierig und wissbegierig und freut sich über die täglichen Aha-Erlebnisse: «Jeden Tag lerne ich etwas Neues und bekomme auch herausfordernde Aufgaben zu erledigen».

    Im Team fühlt er sich sehr wohl: da gibt es den Mac-Crack, den System-Spezialisten, der alles erklären kann oder die Frau, die sich mit Netzwerken und der Cloud auskennt. «Jeder hat seine Stärken in gewissen Themen und so können wir uns gut gegenseitig helfen». An der EB Zürich erhalte man die Möglichkeit, in jeder Richtung etwas hinzuzulernen. «Ich habe selber einen Kurs besucht und war sehr zufrieden mit dem behandelten Stoff und der Organisation». Fabio geht auch gern an die BMS und ist ein guter Schüler. Trotzdem hat er auch noch Interessen und Hobbies wie ein typischer 17-jähriger: Er spielt Fussball und im Winter auch mit Freunden Eishockey, ist aber auch ein begeisterter Töfflifahrer: Die 50 ccm Malaguti hat er zusammen mit seinem Vater aufgemöbelt.